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GRS

Im Archiv haben wir die Interviews des Monats aus den letzten beiden Jahren gesammelt


Herr Schütte im Interview des Monats

Zum Schuljahresende verabschiedete sich unser langjähriger Berufsberater Herr Schütte in den Ruhestand. Celina blickte in einem Interview auf die Zeit an unserer Schule zurück.

Was macht man als Berufsberater?

Herr Schütte: Der Berufsberater hat die Aufgabe, junge Menschen durch Beratung und Informationen zu ihrer eigenen Berufswahlentscheidung zu führen. Er soll ihnen nicht die Entscheidung abnehmen, sondern so helfen, dass sie sich selber entscheiden können.

Braucht man eine bestimmte Ausbildung?

Herr Schütte: Jeder kann sich als Berufsberater bezeichnen, aber Leute von der Agentur haben eine lange Ausbildung an der Fachhochschule oder im gehobenen Dienst hinter sich.

Seit wann sind Sie Berufsberater?

Herr Schütte: Ich bin seit 1975 bei der Agentur und seit 1986 Berufsberater.

Haben sich die Aufgaben des Berufsberaters zu früher geändert?

Herr Schütte: Es ist natürlich viel Neues dazu gekommen. An der Beratungsarbeit hat sich nichts geändert, aber die Menschen haben sich stark verändert. Bei den Schülern von früher und heute sieht man einen Unterschied.

Wie findet man den richtigen Beruf?

Herr Schütte: Es gibt verschiedene Wege. Zum einen das Beratungsgespräch, wo man durch das Beantworten von Fragen herausfindet, welches Berufsfeld zu einem passt. Den  richtigen Beruf zu finden ist schwierig, da ganz viele Faktoren dazu beitragen, wie zum Beispiel Interessen und Fähigkeiten. Aber auch eigene Ansprüche sollten erfüllt werden, wie z.B. ein angesehenen Beruf. Auch die Familie kann einen Einfluss darauf haben. Dazu kommt noch, das es heutzutage ein großes Angebot vieler verschiedener Berufe gibt, wodurch sich die Auswahl ebenfalls erschwert.

Mit wem hat man als Berufsberater zu tun?

Herr Schütte: Ich führe Gespräche mit Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 25.

Bekommt man eine Rückmeldung von Leuten, die man beraten hat?

Herr Schütte: Häufig verliert man sich nach einem Beratungsgespräch aus den Augen. Wir bieten aber auch Ausbildungsplätze an, weshalb man manchmal mitbekommt, wenn jemand an einer Stelle angenommen wurde. Einige Leute geben auch eine Rückmeldung und bedanken sich, aber dies ist selten.

Wie lange und wie oft waren Sie an unserer Schule?

Herr Schütte: Ich war jetzt 27 Jahre Berufsberater an dieser Realschule. Alle vier bis fünf Wochen  kam ich für einige Sprechstunden vorbei.

Wo arbeiteten Sie alles?

Herr Schütte: Ich betreue zwei Realschulen, zwei Hauptschulen und das Berufskolleg in Löhne. Außerdem helfe ich auch noch Menschen die keine Schule mehr besuchen.


Frau Hölling im Interview des Monats

- von Enna und Sophie -

Fr. Hölling ist schon 22 Jahre Sekretärin an der GRS. Jeden Morgen fängt sie um 08:00 Uhr an und hört um 13:00 Uhr auf. In den Ferien arbeitet sie nur eine Woche, bis sie dann Urlaub hat.

Ihre Aufgaben als Sekretärin sind vielfältig. Natürlich muss sie für die Schüler da sein. Außerdem übernimmt sie sämtliche Verwaltungsaufgaben. So muss sie Daten für Schüler aufnehmen, Akten führen oder auch Briefe schreiben, z.B. an die Eltern. Zudem ist sie die erste Ansprechpartnerin für Lieferanten, Eltern, Besucher, Lehrer, Schüler und für die Stadtverwaltung.Sie ist quasi das Mädchen für alles.

Sie findet, das Schönste an ihrem Job ist die Zusammenarbeit mit den Kindern. Sie sagte uns, dass jeder Lehrer sehr nett sei und dass sie sich mit jedem sehr gut verstehen würde.


Interview mit Heike Luchtmeier (November 2015)

Heike Luchtmeier ist

Vorsitzende des Fördervereins. Im Interview stellt sie ihre Aufgabenbereiche kurz vor.

Frau Luchtmeier, vor einigen Monaten haben Sie die Aufgabe als Vorsitzende des Fördervereins übernommen. Warum stellen Sie sich für dieses Amt zur Verfügung?

Die Kinder der ehemaligen Vorstandsmitglieder haben im Sommer die Schule verlassen, weshalb ein neues Team gesucht wurde. Ich habe mich zur Verfügung gestellt, weil ich es wichtig finde, die Kinder in der Schule zu begleiten. Außerdem war ich immer ehrenamtlich engagiert, auch in der Grundschule. Die Arbeit für den Förderverein ist zudem sehr sinnvoll.

Ist das neue Team bereits akiv geworden?

Ja, wir haben bereits eine Fördervereinssitzung durchgeführt und mit Frau Goldstein über mögliche Aktivitäten und Ziele gesprochen. Zudem grillen wir beim Elternsprechtag.

Welche Ziele wollen Sie mit ihren Vorstandskollegen umsetzen?

Der ehemalige Vorstand hat tolle Aufbauarbeit geleistet und viele Aktionen begründet. Diese wollen wir zunächst einmal weiterführen. Ausbauen wollen wir den Bereich der Schulkleidung. Diese soll demnächst auch auf der Homepage angeboten werden. Dort werden wir unser Team demnächst auch vorstellen. Uns fehlt allerdings noch ein gemeinsames Foto.


Frau Kretschmann im Interview des Monats

- von Enna und Sophie -

Wir haben für euch Verena Kretschmann interviewt. Sie ist 32 Jahre alt und ist verheiratet. Ihre Lieblingsfarbe ist grau und sie mag am liebsten kleine Äffchen und Erdmännchen. Die Hobbys von Frau Kretschmann sind lesen und am liebsten verreist sie in andere Länder, um interessante Dinge und Leute kennenzulernen. Wenn sie mal Zuhause ist, dann guckt sie am liebsten Shopping Queen oder spannende Filme. Ihr größter Traum ist es, erst ein halbes Jahr in Deutschland und dann ein halbes Jahr in Kalifornien zu leben, denn sie hat schon einmal über längere Zeit in Kalifornien gelebt. Warum sie Lehrerin geworden ist, wollten wir natürlich auch wissen. Sie sagte uns, dass sie seit ihrem 5. Lebensjahr Lehrerin werden wollte. Sie war schon auf drei Schulen und die GRS ist die vierte Schule. Sie hat auch schon in einer Grundschule unterrichtet. An unserer Schule unterrichtet sie in der Flüchtlingsklasse Deutsch, hat aber auch Religion erlernt. Natürlich haben wir sie auch gefragt, wie sie mit den Flüchlingen arbeitet und was sie mit ihnen erreichen möchte. Sie sagte, dass es jetzt viel leichter ist als am Anfang und dass sie mit Bildern arbeiten, da man dadurch schnell lernen kann. Erreichen möchte sie, dass die Kinder richtig Deutsch sprechen und normal leben können wie alle Kinder in Deutschland. Sie sagte uns, dass sie diese Schule mag, weil sie gerne mit den Schülern zusammen ist und mit ihnen Spaß hat, auch, weil alle Schüler so unterschiedlich sind.